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Qualitätssiegel „Gewohnt gut – fit für die Zukunft“

Preisträgerin: Wohnungswirtschaft GmbH Fürstenwalde (Spree)

BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e. V.

Maren Kern, Vorstand

 

Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (MIL)

Jörg Vogelsänger, Minister





im Überblick

§  Qualitätssiegel „Gewohnt gut – fit für die Zukunft“ geht im Oktober nach Fürstenwalde

§  Das Projekt „Generationengerechtes Wohnen in der Dr.-Wilhelm-Külz-Str. 43“

§  Das Qualitätssiegel „Gewohnt gut – fit für die Zukunft“

 

„Gewohnt gut“ geht im Oktober nach Fürstenwalde

 

Nach rund eineinhalb Jahren Sanierungszeit erstrahlt eines der ältesten Gebäude von Fürstenwalde in neuem Glanz: Einst Gasthaus und später Verwaltungsgebäude beherbergt das Klassizismus-Schmuckstück in der Dr.-Wilhelm-Külz-Straße heute Mieterinnen und Mieter aller Generationen. Für das Bauvorhaben wird die Wohnungswirtschaft GmbH Fürstenwalde (Spree) (Wowi Fürstenwalde) im Oktober mit dem Qualitätssiegel „Gewohnt gut – fit für die Zukunft“ ausgezeichnet.

 

BBU-Vorstand Maren Kern erläutert die Entscheidung der Jury: „Mit dem Sanierungsprojekt in der Dr.-Wilhelm-Külz-Straße hat das Unternehmen nachgefragten Wohnraum in zentraler Lage wieder nutzbar gemacht. Dabei wurde allen Anforderungen an modernes, generationengerechtes Wohnen beispielhaft entsprochen. Wir gratulieren dem Unternehmen sehr herzlich zu dieser verdienten Auszeichnung!“

 

„Das alte Verwaltungsgebäude war immer wieder von Leerstand bedroht. Durch die Sanierung konnte die Wowi Fürstenwalde historischen Ziegelbau erhalten und der Stadt so ein Stück ihres ursprünglichen Kerns zurückgegeben. Das Gebäude ist heute wieder eine wahre Perle und wertet das Stadtbild wunderbar auf. Die heute verliehene Auszeichnung dokumentiert einmal mehr, dass der Einsatz der Wohnungsunternehmen unerlässlich ist für die Entwicklung von Brandenburgs Städten“, so Jörg Vogelsänger, Infrastrukturminister des Landes Brandenburg.                                                                    

 

Dr. Thomas Buhl, Geschäftsführer der Wowi Fürstenwalde: „Das Qualitätssiegel „Gewohnt gut“ verliehen zu bekommen, ist eine großartige Belohnung für unsere Anstrengungen. Es motiviert uns sehr, auch in Zukunft weitere Projekte dieser Art umzusetzen!“

 

„Gewohnt gut“ ehrt die Sanierung und den Umbau eines historischen Ziegelbaus mit Baujahr 1795. Durch komplette Grundrissänderungen und Einbau eines Aufzugs sind 16 generationengerechte Wohnungen entstanden. Zudem wurde das dreigeschossige Gebäude umfassend energetisch ertüchtigt. Das bautechnische Konzept und die Umsetzung wurden von Diplom-Ingenieur Ralf Müller aus Fürstenwalde ausgeführt.

 

Das Qualitätssiegel

Das Qualitätssiegel „Gewohnt gut – fit für die Zukunft“ wird monatlich vom BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. vergeben und steht unter der Schirmherrschaft von Brandenburgs Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger. Durch die Auszeichnung beispielhafter Projekte soll darauf aufmerksam gemacht werden: Für die Wohnungsunternehmen sind auch Stadterneuerung und Aufwertung zentrale Bestandteile des Stadtumbauprozesses. Über die Preisvergabe entscheidet eine Jury, die neben dem BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. aus Vertretern der Arbeitsgemeinschaft „Innenstadtforum Brandenburg“, der Bundestransferstelle Stadtumbau Ost sowie dem MIL besteht.

Der schöne Schwan von Fürstenwalde

 

Mit der Sanierung und dem Umbau des ehemaligen „Gasthauses zum Schwan“ rettet die Wohnungswirtschaft GmbH Fürstenwalde (Spree) (Wowi Fürstenwalde) einen historischen Ziegelbau vor dem Verfall und schafft gleichzeitig bedarfs- und generationengerechten Wohnraum in bester Lage. Durch die geförderte Finanzierung sind die Mietpreise dennoch moderat.

 

„Das Gebäude stand teilweise leer. Deshalb ist die Stadt mit dem Wunsch an uns herangetreten, es zu sanieren“, erläutert der Geschäftsführer der Wowi Fürstenwalde Dr. Thomas Buhl. „Das alte Gasthaus und spätere Verwaltungsgebäude war in einem schlechten Zustand, dabei aber ein wunderschönes klassizistisches Bauwerk. Deshalb haben wir die Herrichtung gerne übernommen, um den historischen Kern von Fürstenwalde ein Stück weit wieder herzustellen.“

 

Generationenwohnen in zentraler Lage

Durch Grundrissänderungen sind 16 neue Zwei-, Drei und Vierraumwohnungen entstanden. „Die Grundrisse waren zuvor sehr verwinkelt. Das haben wir angepasst, um den Anforderungen für generationsübergreifendes Wohnen zu entsprechen“, erklärt Buhl. Hierbei wurde insbesondere auf die Bedürfnisse der Generation „50+“ eingegangen. So wurde ein Aufzug eingebaut und die Sanitäranlagen sind dank bodengleicher Duschtassen auf verminderte Bewegungsfreiheit von Mietern eingestellt.

 

„Die Wohnungen sind sehr nachgefragt. Einkaufsmöglichkeiten, Cafés, Arztpraxen, Bus- und Bahnstation – hier ist alles fußläufig erreichbar. Und man hat mit dem Martinigarten und dem Spreeufer auch noch Grünanlagen direkt vor der Haustür. Unsere Mieter fühlen sich hier sehr wohl“, so Buhl weiter.

 

Sanierung historischer Gebäude als Herausforderung

„Die große Herausforderung bestand darin, das Gebäude mit seinen vielen Details bestmöglich zu erhalten und gleichzeitig nachhaltig energetisch und teilweise barrierefrei zu sanieren“, erläutert Buhl. Die Erhaltung der historischen Fassade war dabei eines der wichtigsten Anliegen: Stuckfassade und Sockel sind prägend für das Straßenbild.

 

„Während des Umbaus gab es einige unangenehme Überraschungen. Wir haben beispielsweise mehrere zugeschüttete Treppen und zugemauerte Türen gefunden.

Mit dem Ergebnis sind wir nun aber mehr als zufrieden. Unser schöner Schwan wurde wieder zum Leben erweckt.“

 

1,8 Million Euro investiert

Die Baukosten des Projektes belaufen sich auf insgesamt rund 1,8 Millionen Euro. Gut 250.000 Euro davon hat die Wowi Fürstenwalde aus eigenen Mitteln aufgebracht. Der Rest der Kosten wurde über Kfw-Förderung, Darlehen des Landes Brandenburg und Städtebauförderung finanziert.

 

Das Qualitätssiegel „Gewohnt gut – Fit für die Zukunft“

 

Für Brandenburgs Wohnungsunternehmen sind Stadterneuerung und Aufwertung ihrer Wohnungsbestände wesentliche Bestandteile des Stadtumbauprozesses. Mit der Anpassung der Sozial-, Kultur-  und Bildungsinfrastruktur passen sie sich an den demografischen Wandel an.

 

Durch gute Wohnbedingungen und Funktionsstärkung der Innenstädte wird dafür gesorgt, dass die Menschen gerne in ihren Heimatregionen und Wirtschaftsunternehmen am Standort verbleiben oder sich neu ansiedeln. Jeden Monat zeichnen BBU und MIL ein Projekt aus, das diesen Zielen in besonderer Weise gerecht wird. Es erhält das Qualitätssiegel „Gewohnt gut – fit für die Zukunft“.

 

Auszeichnung für beispielhafte Projekte

Das Qualitätssiegel geht an brandenburgische Wohnungsunternehmen, deren Wohnungsbestände in besonderem Maße dem demografischen Wandel und der Sicherung guten und bezahlbaren Wohnraums Rechnung tragen. Das gilt insbesondere für das Wohnen im Alter und bei Behinderung ebenso wie für familiengerechtes Wohnen oder den nachhaltigen Einsatz regenerativer Energien.

 

Mit dem Qualitätssiegel sollen beispielhafte Projekte von Wohnungsunternehmen zur Aufwertung der brandenburgischen Innenstädte gewürdigt werden. Im Mittelpunkt stehen dabei die Beiträge zu einer nachhaltigen Stadterneuerung. Zudem werden Standards definiert. Nur Projekte, die einem strengen Kriterienkatalog genügen, erhalten die Auszeichnung. Geprüft werden dabei beispielsweise der soziale Nutzen für die Mieter und für die Stadt sowie die Zukunftsfähigkeit der Projekte.

 

Mit Aufwertungsmaßnahmen wie der Anpassung von Grundrissen, dem Einbau von Aufzügen oder der Entwicklung von wohnbegleitenden Dienstleistungen haben viele Wohnungsunternehmen schon frühzeitig auf die Herausforderungen der Bevölkerungsentwicklung im Land Brandenburg reagiert und attraktiven Wohnraum für Familien und ältere Menschen geschaffen.

 

Abriss und Aufwertung: Zwei Seiten einer Medaille

Im Mittelpunkt der Stadterneuerung steht die Zukunftsfähigkeit der brandenburgischen Städte. Im Rahmen des Stadtumbaus werden der Abriss dauerhaft nicht mehr benötigten Wohnraums und die Aufwertung der bestehenden Wohnungsbestände daher gleichzeitig vorangetrieben.

 

Eigeninvestitionen und Landesförderung

Im Rahmen des Stadtumbaus hat das MIL bisher den Abriss von rund 48.000 Wohnungen gefördert. Die Leerstandsquote konnte so landesweit von 13,1 Prozent auf 8,5 Prozent abgesenkt werden. Die BBU-Mitgliedsunternehmen haben bislang knapp 50.000 Wohnungen abgerissen und so einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen des Stadtumbaus geleistet. Zudem haben die brandenburgischen Wohnungsunternehmen seit 1991 mehr als sechs  Milliarden Euro in die Modernisierung ihrer Wohnungsbestände investiert.

 

Unterstützt werden diese Beiträge durch öffentliche Förderprogramme des Landes:

 

Seit 2007 hat das MIL die Wohnraumförderung neu ausgerichtet. Es erfolgt eine Konzentration auf die Innenstädte mit dem Schwerpunkt generationsgerechtes Wohnen. Hierfür wurden bisher für 8.043 Wohnungen ca. 166 Millionen Euro bewilligt. Davon flossen rund 38 Millionen Euro in die Nachrüstung von Aufzügen.

 

Ergänzt wird die soziale Wohnraumförderung durch die Programme der nationalen Städtebauförderung des Landes und Bundes sowie der Europäischen Union. Seit 1990 flossen in Brandenburger Städte rund 3 Milliarden Euro.

 

So trägt das Land dazu bei, dass Modernisierungsinvestitionen der Unternehmen in ihre Wohnungsbestände auch für sozial Schwache sowie für alle Altersgruppen und Lebenslagen bezahlbar bleiben.

 

Bau-Projekte der Wowi bis 2014

Im Jahre 2013 erfolgten Modernisierungsarbeiten in der Reinheimer-Straße 19 – 24 (48 WE). Schwerpunkt waren die energetische Sanierung (Dämmarbeiten) sowie die Balkonsanierung. Bis Dezember 2013 wurden in der Küstriner Str. 34 insgesamt 14 WE umgebaut und modernisiert.
Im Jahre 2014 setzt die Wohnungswirtschaft GmbH Fürstenwalde/Spree insgesamt vier Modernisierungsprojekte um. Es handelt sich um die Fiete-Schulze-Straße 1 – 4 (40 WE) sowie das Projekt Am Schloßturm 1 (28 WE) in Fürstenwalde Mitte.

In Fürstenwalde Nord werden sowohl der Richard-Soland-Ring 7 – 11 (50 WE) und der Friedrich-Ludwig-Jahn-Ring 1 – 5 (50 WE) modernisiert.

In allen genannten Objekten liegt der Schwerpunkt auf der energetischen Sanierung, der Balkonsanierung sowie der Modernisierung von Leerwohnungen.

Für die beiden Gebäude in Mitte ist auch ein Aufzug vorgesehen.

 

Ein Herz für Tiere

Die Wohnungswirtschaft GmbH Fürstenwalde ist seit 2010 Pate für eine Reihe von Tieren. Wir wollen dazu beitragen, dass unser schöner Heimattiergarten für die Fürstenwalder und ihre Gäste weiterhin ein Ort zum Entspannen und Entdecken sein kann.

Als Fürstenwalder größter Anbieter von Wohnraum und als Partner des Heimattiergartens wollen wir nicht nur Wohnungen, sondern in der Stadt einen Platz zum Wohnen bieten. Dazu gehört selbstverständlich ein soziales und kulturelles Umfeld, das es heute schon in Fürstenwalde gibt, das jedoch auch erhalten werden muss.

Deshalb bitten wir alle Mieter, Hausgemeinschaften bzw. alle Tierfreunde: „Helfen auch Sie mit, unseren Heimattiergarten als einen besucherfreundlichen Ort für Kinder und Erwachsene mit moderaten Eintrittspreisen zu erhalten“. Treten Sie dem Förderverein bei, übernehmen Sie Patenschaften für Tiere, spenden Sie oder besuchen Sie die Tiere im Stadtpark mal wieder. Das Team des Heimattiergartens freut sich über jeden Gast, aber auch über Jeden, der einfach mit Tatkraft helfen möchte. So werden immer gern handwerklich geschickte Helfer bei der Umsetzung von Bauprojekten gesehen.

Sollten Sie an einer dieser Möglichkeiten Interesse haben, wenden Sie sich einfach an einen der freundlichen Mitarbeiter am Eingang des Heimattiergartens oder rufen Sie unter 03361/4541 an. Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter www.heimattiergarten –fuerstenwalde.de.

Heimattiergarten Fürstenwalde
Dr.-Wilhelm-Külz-Straße 10b
15517 Fürstenwalde